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Was uns Comenius zu sagen hat

Gott will zwar seine Kinder frei, aber nicht eigenmächtig. Darum gab er ihnen gewisse
Ordnungen, bessere und vollkommenere, als ich es in der Welt sah. …
1. Jeder, der Gott hingegeben ist, soll nur einen Gott haben und kennen. 2. Ihm soll er in Geist
und Wahrheit dienen, ohne von ihm irgendein körperliches Bildnis auszudenken.3. Seine
Sprache soll er nicht zum Beleidigen, sondern zum Verherrlichen seines Namens brauchen. 4.
Die Zeit und Muße, die für den Gottesdienst reserviert ist, soll er nur zum persönlichen und
öffentlichen Dienst verwenden. 5. Seinen Eltern und anderen von Gott Vorgesetzten soll er
sich unterordnen. 6. Das Leben des Nächsten soll er nicht antasten. 7. Sein Köper soll
unbefleckt bleiben. 8, Andrer Sachen soll er sich nicht aneignen. 9. Falschheit und Hinterlist
soll er meiden. 10. Und zuletzt soll er auch den Verstand in den für ihn zugewiesenen
Schranken und Grenzen halten.

Das Labyrinth der Welt und das Paradies des Herzens (1623), CH-Burgdorf 1992, Kap. 44, S. 163f.

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Veröffentlichung

Mo, 27. Juli 2026

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