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Was uns Comenius zu sagen hat

Summa summarum alle, die Gott hingegeben sind, sehen, wie Schauder und Herrlichkeit
Gottes über allem herrscht und nur durch seinen Willen die größten und die kleinsten Dinge
geschehen.
Daraus entsteht, was die weisesten der Welt vergeblich suchen: die volle Freiheit, sich keinem
außer Gott zu unterwerfen, sich an keinen zu binden und sich gegen den eigenen Willen zu
nichts zu verpflichten. In der Welt sah ich viel Unfreiwillligkeit (Unfreiheit). …Hier ist es
ruhig. Denn jeder ist Gott ganz hingegeben, kümmert sich nicht um andere Dinge und erkennt
keinen über sich an außer Gott. …
Es gibt nichts Freieres als die Söhne Gottes. Wenn der Mensch sich Gott unterwirft, wird er
von allem anderen frei. Unglückliche Freiheit der Welt. Es gibt nichts, was mehr in die
Sklaverei führt. Wo der Mensch Gott nicht achtet, unterwirft er sich anderen Dingen.

Das Labyrinth der Welt und das Paradies des Herzens (1623), CH-Burgdorf 1992, Kap. 42f., S. 161f.

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Veröffentlichung

Mo, 20. Juli 2026

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