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Was uns Comenius zu sagen hat

Dies sei davon gesagt, wie man die Jugend im Verstande verständlich üben soll. Dies setze
ich noch dazu, dass zwar die Eltern und Ammen viel tun können, aber doch ihre Gespielen
und Nebenkinder viel mehr, es sei gleich, dass sie einander etwas erzählen oder sonst
miteinander spielen. Denn unter den Kindern vermag viel das gleiche Alter, gleiche Art,
gleich Gedanken. Die Erfindung des einen ist den andern nicht zu hoch. Unter ihnen ist keine
Herrschaft… Darum zweifele niemand, dass ein Kind dem andern seinen Verstand mehr
schärfen kann als sonst jemand. Und eben darum kann wohl erlaubt werden, dass die Kinder
täglich auf der Gassen oder sonst zusammenkommen und miteinander spielen. Nur darauf
sollte man Achtung geben, dass böse Gesellschaft sich nicht darunter menge, denn da würde
der Schaden größer sein, denn der Nutz.
 

Informatorium der Mutterschul, hrsg. von Joachim Heubach, Heidelberg 1962, Kap. VI 12.

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Veröffentlichung

Mo, 04. Mai 2026

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