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Was uns Comenius zu sagen hat

Es ist den Müttern vonnöten, fleißig auf sich selbst Achtung zu geben, damit sie ihrer
Leibesfrucht nicht irgend einen Schaden zufügen.
Vors erste sollen sie sich mäßig halten und gute Diät in acht nehmen. …
Zum anderen sollen sie sich auch hüten, dass sie nicht schädlich straucheln, fallen, stoßen
oder auch unvorsichtig treten …
Zum dritten soll eine schwangere Matron ihre Affekten in acht nehmen, dass sie nicht
geschwinde erschrecke oder sich erzürne oder schwere Sorgen führe etc., sonst wird das Kind
auch furchtsam, boshaftig und melancholisch sein. …
Zum vierten: Die äußerlichen Gebärden soll die Mutter auch in acht haben, dass sie nicht zu
schläfrig, zu träg, zu müßig sei, sondern frisch, wacker und behende um alle mögliche Arbeit.
Denn wie sie in solcher Zeit selbst ist, also wird hernach das Kind auch werden etc.
 

Informatorium der Mutterschul, hrsg. von Joachim Heubach, Heidelberg 1962, Kap. V,4, S. 32.

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Veröffentlichung

Mo, 20. April 2026

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