Wir klagen über die Verworfenheit unserer Zeit und über die Vermehrung der Verwirrung
in allen Ständen, Geschlechtern und Altersstufen. Wir versuchen auch, einander zu
verbessern in Häusern, Schulen, Kirchen und Staaten. Alle Menschen wollen wir überall, auf
mannigfache Weise, meist mit Gewalt, wieder instandsetzen. So sehen wir allenthalben
Eltern ihre erwachsenen Kinder mit Knütteln züchtigen, wir sehen, wie die Herren ihre
Untergebenen mit Gefängnis, Schwert, Strang und Rad in Schach halten. Ja selbst die Könige
verfahren mit ihren Untertanen auf macchiavellistische Weise, sie betrügen und überlisten
sie. Diese wiederum rächen sich an ihren Königen und stiften Unruhe und Rebellion. So ist
die Welt voll von Krieg, Gewalt und Unglück.
Pampaedia, 9. Kapitel, 3.